Taskboard mit Haftnotizen

8. August 2010 Christian Cartus 1 Kommentar

Jeder kennt die kleinen gelben Post-Its. Sehr praktisch für die tägliche Arbeit. Inspiriert von dem vorherigen Post mit den Post-Its für die Erstellung eines PSP nutzen wir diese in unserem Unternehmen  für die Organisation der Aufgaben in Projekten bzw. in den einzelnen Iterationen. Zu Beginn einer Iteration werden hierbei alle Aufgaben gesammelt und auf kleine Post-Its geschrieben. Diese werden dann an eine Magnetwand oder normalen Wand geheftet. Damit mit der aktuelle Zustand der Iteration sofort ablesbar ist, existieren drei Spalten in denen die Post-Its angeheftet werden: TODO, WIP und Done. Nun kann es losgehen: Die Entwickler kleben zu Beginn der Itearation/des Projektes die Aufgaben in die TODO-Spalte. Dann wird die erste Aufgabe herausgenommen und in die WIP-Spalte geklebt. Ist diese beendet, wird sie auf Done umgeheftet und die nächste Aufgabe auf WIP gesetzt. Natürlich können auch mehrere Aufaben in WIP geschoben werden, wenn dies sinnvoll erscheint. So entsteht im Laufe der Zeit ein schönen Bild, das sich fast täglich ändert. Entdecken die Entwickler oder der Projektmanager (auch seine Aufgaben können dort vermerkt werden) neue Aufgaben, so werden diese einfach hinzugehängt. Möchte man die Aufgaben priorisieren, so kann man dies durch die Reiehenfolge der Post-Its schnell und unkompliziert machen.

Dem Team macht es regelrecht Freude, den aktuellen Stand zu sehen. Es weiss sofort, was noch zu tun ist, Stolz über die Aufgaben die bereits getan sind und haben damit auch gutes Gefühl über die Situation des Projektes.

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KategorienProjektmanagement Tags:

PM mit Haftnotizen

Folgendes Video zeigt auf anschaulicher Weise, wie man simple "Haftnotizen" für Projekt-Workshops einsetzen kann. Ich denke, ich werde das als Alternative für Moderatorkarten einsetzen.

http://www.youtube.com/watch?v=GoT9PR7CwHg

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Wann ist ein Projekt ein Projekt?

Spannende Frage, nicht wahr? Wer könnte diese spontan beantworten? Herr Hagen hat seine Sicht in einem Blog-Beitrag zusammengefasst:

http://pm-blog.com/2010/03/15/wann-ist-ein-projekt-ein-projekt/

Das Ergebnis ist sicherlich für einige überraschend. Viele werden nämlich feststellen, dass ihr tägliches Berufsleben weniger Projekte kennt und vieles eher Routinearbeit ist. 

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Prof. Dr. Peter Kruse auf Youtube

Ich bin über das PM-Blog auf die Videos von Prof. Dr. Peter Kruse gestoßen. Herr Kruse ist Unternehmensberater für Unternehmensprozesse. Auf Youtube findet man 23 Videos, die bei der "SCOPE 08" entstanden sind. Herr Kruse beschäftigt sich hierbei auch stark mit Themen, die auch im Projektmanagement sehr aktuell sind. Ein sehr interessanter Mensch, der viele Denkanstöße bei mir ausgelöst hat:

http://www.youtube.com/view_play_list?p=6F8B805C5213A40B

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Das Vier-Ohren-Modell im Projektmanagement

Vor kurzem begab sich folgende Diskussion zwischen zwei Teammitgliedern:

Im Büro: Max und Moritz (Namen geändert) hören beide Musik. Max mit seinen Kopfhörern, Moritz über Lautsprecher. Max schlägt vor, gemeinsam Musik zu hören und schlägt einen Titel vor. Moritz hört kurz rein und meint lakonisch: "Das ist Mainstreammusik". Max ist ganz pikiert und meint "Na und? Ist doch egal, ob das Mainstream ist. Hauptsache die Musik gefällt." Moritz ist ganz erstaunt über diese Reaktion. Seiner Meinung nach hat er lediglich ein Faktum wiedergegeben. Er meinte dies nicht wertend. 

Was ist hier geschehen? Anscheinend haben Max und Moritz unterschiedliche Wahrnehmungen. Diese Begebenheit mag jetzt trivial klingen. Aber mal ehrlich: im Projekt verlaufen viele Konversationen nach diesem Schema ab. 

Ich habe vor kurzem über das Vier-Ohren-Modell von Friedemann Schulz von Thun gelesen. Er beschreibt in schöner Art und Weise, wie Kommunikation zwischen Menschen abläuft.

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